Vorgestern durfte ich mich dem Spiel gegen die Berliner an und für sich widmen. Heute geht es um das Drumherum. Also, lasset die Spiele beginnen:
Vor allen anderen Aktivitäten fuhren meine Eltern und ich zum Hauptbahnhof GE. Dort durften wir dann erschreckt feststellen, dass der Aufdruck meines Vaters mittlerweile sehr bekannt geworden ist. Warum? Nun ja, von Anfang an: Nach dem Wechsel Neuers ließ sich mein Vater seinen eigenen Spruch “Lieber ein alter Schalker als ein Neuer” aufs Trikot flocken. Darauf wurde unser allerliebster Quatscher aufmerksam, als wir ihn mal trafen und fotografierte das Trikot um das Bild dann auf seiner Facebookfanpage hoch zu laden. Dort machte es die Runde und sorgte für Wirbel. Und jetzt durften wir also erfahren, dass es diesen Spruch nun also als Schal gab. Beweis:
Danach stand schon das nächste Highlight auf dem Plan: Matthias von Schalkefan.de lud zum großen Grillnerden ein. Sprich:Vor dem Spiel trafen sich alle anwesenden Blogger und sonstigen Nerds der Nerdkurve auf dem Busparkplatz in der Nähe der Arena. Da es seit Jahren schon Tradition ist, dass sich Fanclubs mit dem Bus auf dem Parkplatz treffen und Grillen. Somit war für Essen und Trinken gesorgt. Und so wurde sich über alles mögliche, mit Königsblau im Zusammenhang in Verbindung gebracht zu werdenes geredet und sich aufgeregt. Vielen Dank dafür, es war geil. Nächstes Jahr gerne wieder.
Während des Spiels gab es für mich neben dem Spiel an und für sich noch die Hertha Fans. Da ich im Block S1 saß, durfte ich die ganze Zeit die fünf trotzigen Hertha, naja nennen wir sie mal, Allesfahrer beobachten. Nein, Spaß bei Seite! Der Gästeblock war trotz der momentanten Situation der Berliner ausverkauft. Blöd nur, dass ca. 45 % der Anwesenden komplette Assis waren. Und das sind nunmal 45 % zuviel. Was war die logische Schlussfolgerung daraus? Genau: Es flogen Klopapierrollen und Bierbecher aus dem Block auf die unbeteiligten echten Fans! Später muckten dann die Herthaner ein wenig auf mit Sprüchen wie “ESS NULL VIER, Die Mastdarmfüllung vom Revier!” (Sorry, ich wollte nicht sowas böses schreiben), um dann kurz danach den Versuch zu starten die Scheiben des Affenkäfigs zu zertreten. Doch wer bei uns versucht den dicken Max zu markieren, der brauch sich nicht wundern, wenn er alles doppelt bis dreifach zurück bekommt! Und so fing ich als erster im Blog an zu brüllen “ABSTEIGER!!! ABSTEIGER!!!”. Ich finde ich sollte als Anpeitscher anfangen… Das Megafon hab ich ja schon. Was mir dann ein wenig auf die Nerven ging, war der ständig eintönige und monotone Gesang der Berliner. Ständig ging es nur “HA HO HE; HERTHA BE ES ZEE!!!” worauf ich dann gewohnt charmant antwortete mit “HI HA HÖRE; HERTHA AMATEURE!!!”. Dies schienen einige so gut zu finden, dass sie gleich mtimachen mussten um dann anschließend wieder “ABSTEIGER!” Rufe ins weite Rund zu brüllen! Als dann die Tore unserer Seits fielen, gab es kein halten mehr. Fast alle umliegenden Zuschauer zeigten Mittelfinger Richtung Gästeblock und manche holten sogar Taschentücher zum schwenken raus. Zu diesen manchen Leuten zähle ich mich übrigens auch dazu. Kurz darauf pöbelte mich dann ein leicht angetrunken wirkender Schalker an, dass ich das doch gefälligst lassen sollt, weil ich der erste wäre, wenn die Assis aus dem Gästeblock rauskommen würde. Was ich aber kurz danach zu wiederlegen wusste: Als die ersten Leute den ersten Versuch starteten raus zu kommen, war die Polizei so schnell da, dass sich die Typen schnell wieder zurück rannten! Also war weder der Typ hinter mir, noch ich oder noch wer gefährdet. Bäm!
Letztendlich bleibt zu sagen: Der Quatscher hat einen echt großen Einfluss auf die Schalker und wer austeilt muss auch einstecken können!
